
Ich reite seit meiner frühesten Kindheit.
Angefangen hat es mit dem Ponyreiten auf einem benachbarten Bauernhof. Im Alter von 10 Jahren lernte ich dann die klassisch/englische Reitweise. Deshalb ist mein heutiger Stil stark klassisch geprägt, obwohl ich Westernreiter bin. Nach weiteren 6 Jahren verlegte ich meinen Schwerpunkt aufs Geländereiten.
Die nächsten Jahre ritt ich z. T. Dressur, ansonsten im Gelände. In meinen Ferien arbeitete ich auf einem Ponyhof. Neben dem Misten der Ställe habe ich Unterricht gegeben und Gruppen ins Gelände geführt.
1989 hatte die erste Berührung mit dem Westernreiten. Beeinflußt durch diese Reitweise fing ich an vermehrt auf die Körpersprache und Signale meines Pferdes zu achten. Im Laufe meiner weiteren Ausbildung wurde viel Wert auf das Begreifen von Bewegungsabläufen und körperbewußten Reiten, etc. gelegt. Ich hatte das Glück, auf einem richtig guten Western-Pferd den endgültigen Einstieg in diese Reitweise zu finden. Der prägendste Moment war, als ich dieses Pferd ohne Kopfstück ritt, für mich bis dahin unvorstellbar - und es funktionierte!
Bei den ersten Gehversuche auf dem Gebiet der Westernreiterei wurde ich von meinem damaligen Reitbeteiligungspferd Hajjar, einem schwarzen Berber-Araber-Hengst begleitet, der aber gelegt werden mußte, da eine Hengsthaltung an unserem Stall nicht möglich war. Ein traumhaftes Pferd, welches ich dem Besitzer auch gerne abgekauft hätte - aber es sollte nicht sein.
So kaufte ich mir im Oktober 1996 dann mein jetziges Pferd, eine Quarter-Horse-Stute, damals 4 Monate alt – Precious Little One.
Ich entschied mich bewusst für ein Fohlen, da ich bis dahin viel Erfahrung mit ausgewachsenen Pferden gesammelt hatte, aber nicht mit jungen Pferden und mir war es wichtig, mein Pferd von Anfang an selbst auszubilden.
Noch heute profitiere ich von den Erfahrungen aus dieser Zeit. Es erweiterte meinen Erfahrungsschatz dahingehend, dass ich mich intensiv mit der Psyche der Pferde auseinandersetzte. Was mir heute bei schwierigeren Pferden hilft diese besser zu verstehen.
Mit meinem Pferd ritt ich bei den unterschiedlichsten Trainern (u.a. Uwe Röschmann, Gary Marble, Doug Phipps, Oliver Stein, Oliver Salzmann, …). Aus den Erfahrungen, die ich von diesen Trainern mitgenommen habe, den Erfahrungen aus meiner klassichen Reitvergangenheit und aus den Erfahrungen etlicher weiterer Kurse (u.a. Pferdebeurteilungskurse, Bodenarbeitskurse, Longenkurse, Doppellongenkurse, Bronzenes Reitabzeichen, Trainerkurs) entwickelte sich meine heutige Art, mit Pferd und Reiter zu arbeiten.
Meine Qualifikation:
- Basispass
- Longierabzeichen Klasse IV
- Bronzenes Reitabzeichen (Western)
- Trainer-C (FN/EWU) (Noten: 1 und 2)
- Lizenztrainerin des DSB (Deutscher Sport Bund)
- Longier- und Doppellongenkurse
- diverse Kurse zur Pferdebeurteilung
- diverse Kurse zur Anatomie
- Kurse bei den unterschiedlichsten Trainern (s.o.)