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Diese Seite ist meinem Pferd T´Lay gewidmet, ohne die ich nicht da wäre, wo ich heute bin. Diese Seite gibt einen Teil unseres Weges und ihrer Erfolge wieder.
Ich hoffe, dass diese Seite noch endlos lang wird!
     
    
Eigentlich heißt mein Pferd ´Precious Little One`. Ihre Mama ist Topsail Tootsie und ihr Papa heißt Exclusively Par.

Auf dem Foto sieht man sie im Alter von 3 Monaten. Sie stand zu der Zeit noch bei Ihren Züchtern Peter und Gisela Kais im Bergischen Land. Aufgrund dieses Fotos habe ich mich entschlossen sie mir mal anzugucken.

Als ich sie sah war es Liebe auf den ersten Blick!
     
     
    
    
Nach einer langen Krankheitsphase als Jährling - sie hatte OCD, Chips in beiden Sprunggelenken - und einem halben Jahr reiner Boxenruhe, durfte sie endlich wieder auf die Wiese. Hier ihr erster Galopp - ich habe mir dabei die Augen zugehalten aus Angst, dass die Sprunggelenke nicht halten. Es war eine harte Zeit für uns, da der Heilungsverlauf nicht reibungslos ablief und nicht abzusehen war, ob sie jemals einer entsprechenden Belastung (dem Reiten) standhalten könne. Trotz dieser vagen Zukunftsaussicht wäre es für mich niemals in Frage gekommen mich von meinem Pferd zu trennen. Meine Geduld und Zuversicht wurden belohnt. Nach weiteren gut 1 1/2 Jahren ...
    
    
    
    
... nach viel Bodenarbeit, Longenarbeit und endlosen Spaziergängen saß ich am 19.Mai 1999 zum ersten mal auf meinem "Fohlen"!

Ein bewegender, aufregender Moment. Im Vorfeld hatte ich meine Tochter Alessa und Nadine, mein Reitbeteiligungsmädchen, immer mal wieder drauf gesetzt, während ich vom Boden mit ihr gearbeitet habe. Jetzt saß ich zum ersten mal selbst drauf!
 
 
 
 
 

Jetzt begann die Zeit der ersten Ritte, die wir überwiegend im Gelände verbracht haben. Klickt man auf das Bild rechts von meiner Tochter auf T´Lay, dann öffnet sich ein großes Bild auf dem Marina und ihr Pferd Giaccomo zu sehen sind. Mit der Erfahrung und Ruhe von Pferd und Reiter konnten wir viele "Schrecken" der Natur locker überwinden. Es gibt nichts Besseres, als ein junges Pferd mit einem alten Hasen auszubilden. Wir hatten das Glück ein solches Team zur Seite zu haben.Hier nochmal ein herzliches Dankeschön für eure unendliche Zeit und Geduld.
   
    
    
    
   
    

Das zweite Dream-Team, das T´Lay und mich in dieser Zeit begleitet hat, waren Janine und ihre Quarter-Stute Pepsi. Pepsi ist das coolste Quarter Horse, das ich in meiner Zeit mit den Pferden kennengelernt habe. Ein Speedy beim Reiten, was wir aber mit Geduld und Training gut in den Griff bekommen haben. Und eine Lebensversicherung im Gelände. Hier sind wir bei einem Vorbereitungsritt für unseren ersten Eifelurlaub im April 2000 (klickt mal das Foto an, dann sieht man wie schön die Eifel ist).Noch heute genießen wir unsere gemeinsamen Ritte (wenn sie auch leider seltener geworden sind).

Pepsi ist noch heute die dickste Freundin von T´Lay. Sie stehen zusammen auf der Weide, haben einen gemeinsamen Winterpaddock uns stehen in nebeneinanderliegenden Boxen.
   
  
  
Mitte September 2000 ist meine 4-jährige T´Lay auf Ihrem ersten Turnier gestartet. Die DQHA-NRW-Futurity in Bottrop. Claudia Thomys, meine damalige Trainerin, hat sie vorgestellt. Aufgrund ihrer Turniererfahrung und der entsprechenden Vorbereitung von T´Lay auf solch ein Turnier (ich bin im Vorfeld zu einigen Turnieren zum zugucken mit ihr gefahren) hat sie hier ihre erste Reining-Platzierung eingeheimst:
Reining - 5. Platz - rosa Schleife, 22,00 DM Preisgeld und einen Handyvertrag!

Die Beiden waren auch eine Woche zuvor auf der Rheinlandmeisterschaft, ebenfalls in Bottrop, erfolgreich:
Jungpferde Basis - 4. Platz - weiße Schleife
Jungpferde Reining - 5. Platz - rosa Schleife
Später in Schermbeck: Pleasure offen - 4. Platz - weiße Schleife
    
    
     
     
    
    
Ende September 2000, nach den ersten Turniereinsätzen, hatten wir uns dann eine Erholung verdient und uns einen kleinen Traum erfüllt. Wir sind mit unseren Pferden ans Meer, nach Holland, gefahren. T´Lay fand das äußerst spannend! Dank der coolen Pepsi, die ins Meer watete als würde sie das jeden Tag machen, waren wir alle innerhalb kürzester Zeit im Wasser. Natürlich hatten wir im Vorfeld an allen möglichen großen Pfützen und Flüssen geübt, wir sind sogar zu einem See gefahren, aber das war doch etwas "Meer" Wasser.
    
    
    
    
Ab Dezember 2001 haben T´Lay und ich dann unser Training bei Uwe Roeschmann fortgestetzt. Vorangegangen waren ein Trainingswochenende bei Doug Phipps auf der Clearwater Ranch und bei Gary Marble - Trainigsstall Leckebusch. Von jedem dieser Trainer konnten wir etwas mitnehmen und für T´Lay war es gut auf mehreren verschiedenen Anlagen zu laufen. Dadurch ist sie sehr routiniert und cool geworden, was den Aufenthalt in anderen Ställen betrifft. Mit Uwe Roeschmann haben wir bis Februar 2004 regelmäßig trainiert. Dann ist er nach Amerika gegangen. Schön war, dass uns zu den Kursen oft Schüler von mir begleitet haben. Die eifrigsten waren Nadine mit Tino, Janine mit Pepsi und auch Markus mit Fiddle. 
      
     
    
2002 war ein recht ruhiges Jahr. Viel Trainingsvertiefung (Kurse, Kurse, Kurse) und Urlaub bei den Züchtern im Bergischen Land. Begleitet wurden wir in diesem Urlaub von Alessa mit ihrem Pflegepony Schneewittchen, welches wir mitnehmen durften. Das lange Wochenende war eine schöne Entspannung zum Trainingsalltag und mein erster Pferdeurlaub in Begleitung meiner Tochter.
     
    
    
     
    
     
    
    
Ab 2003 ging es dann wieder los! Angefangen hat das Jahr im März mit der Equitana in Essen. Für die DQHA haben wir uns für das Test Riding Programm zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde ich von Bernd Hackl angesprochen, ob er mein Pferd für Demonstrationszwecke haben dürfte. Er wollte an ihr das Ziel für ein durchgymnastiziertes Pferd zeigen. Ich war gespannt wie T´Lay den ganzen Rummel aufnehmen würde. Sie war klasse! Mir hing das Herz in der Hose als wir in die rappelvollen Messehallen gegangen sind, meine Stute stand supercool neben mir als würde sie jeden Tag ein solches Event durchziehen. Leider konnten sie, verletzungsbedingt, Bernd Hackl nicht mehr zur Verfügung stehen. T´Lay ist am vorletzten Tag beim Betreten des Vorführringes durch eine Rampe gebrochen. Verletzung am linken Hinterbein und somit das Ende für die Messe. Sie hat alles gut überstanden und heute erinnert nur noch eine Narbe an dieses Erlebnis.
     
    
    
Anfang Mai 2003 sind T´Lay und ich mit Janine und Pepsi 5 Tage in die Lüneburger Heide gefahren. Urlaub bei Peter Kreinberg auf seiner Anlage: Goting Cliff. Das ist der bis heute schönste Reiturlaub, den wir gemacht haben. Tolle Unterkunft für Pferd und Reiter und ein traumhaftes Ausreitgelände. Entweder ging es durch die Heide oder in den endlosen Staatsforst. Durch das überwiegend flache Gelände war es mehr als angenehm für unsere Pferde, die den Urlaub, wie uns schien, genauso genossen haben wie wir.
    
    
    
    
     
     
    
    
    
    
Anfang August haben wir dann an einem Ruhrpott-Ritt teilgenommen. Entlang der Euregiolinie ging es von Wesel nach Gut Aap, wo wir eine Nacht verbracht haben. Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück. Das spannendste dabei war die Strecke entlang des Wesel-Dattel-Kanals. Dort fahren die Schiffe fast auf gleicher Höhe neben den Reitern.
Ein schöner Wochenend-Ritt an dem ich mehrere meiner Leute motivieren konnte teilzunehmen, was den Spaß um einiges erhöht hat.
    
    
    
        
Am 23.08.2003 ist T´Lay dann mit meiner Tochter Alessa auf ihrem ersten Turnier gestartet. Auf der damaligen Anlage "Wodan Damm" von Claudia Thomys war ein Jugendturnier ausgeschrieben. Als wenn T´Lay es gespürt hat, hat sie meine Tochter sicher durch die Prüfungen geführt mit folgenden Ergebnissen (ehemalige LK2B, jetzt LK3B):
Walk-Trot Horsemanship - 1. Platz - blaue Schleife - Pokal
Walk-Trot Pleasure - 2. Platz - rote Schleife
Western Pleasure - 2. Platz - rote Schleife
Western Riding - 2. Platz - rote Schleife
Reining - 3. Platz - gelbe Schleife
Showmanship at Halter - 4.Platz - weiße Schleife
All Around Champion 
     
       
     

     
Kurz danach lernten wir Manon Moisan kennen, eine Trainerin aus Kanada, die auf der Lakefield Farm angestellt war. Mit ihr haben Alessa und T´Lay sowohl Englisch, als auch noch besser Reiten gelernt. Eine schöne Zeit mit einer sehr sympathischen Trainerin, die leider viel zu kurz war.
    
   
   
   
   
   
   
   
   
  
   
     

Am 13.September 2003 kam auch schon das nächste Turnier: DQHA/AQHA NRW Breeder Show in Bottrop "Stall zur Linde". Dort haben T´Lay und Alessa folgende Plätze belegt:
Showmanship at Halter - 2. Platz - rote Schleife
Pleasure - 2. Platz - rote Schleife
Horsemanship - 2.Platz - rote Schleife

Damit hatten sich die Zwei den AQHA-Titel:
"Youth All-Around Runner-Up" erkämpft.

Mit diesem Turnier haben wir dann das Jahr 2003 abgeschlossen.
    
   
    
   
    
   
     
    
        
Im März 2004 hat mein persönliches Dream Team "Alessa und T´Lay" am Warm up Turnier in Düsseldorf auf der Lakefield Farm teilgenommen. Dort hat sie den 1.Platz in der Reining gemacht (den Titel hat Alessa 2006, erneut mit einem meiner Trainingspferde, verteidigt) und den vierten Platz in der Horsemanship.
    
    
    
    
    
    
     
    
    
      
Im April 2004 haben wir dann zum ersten mal ausprobiert wie sich T´Lay echten Kühen gegenüber stellt. Alessa wollte sie dort gerne reiten. Unter der Anleitung von Randy Philipps nahmen sie also an ihrem ersten Cutting-Abend teil, begleitet von ihrer Freundin Pepsi mit Janine. Nach anfänglichen Losrennen durch die Halle und Feststellen, dass man sich den Kühen wohl stellen muß, setzte sich T´Lay damit näher auseinander. Und siehe da, nachdem sie gemerkt hatte, dass die Kühe sogar vor ihr wegrennen entwickelte sie richtig Spaß an der Sache. Trotz dieses positiven Einstiegs ins Cutten (sofern man davon sprechen kann), ist es bei einer einmaligen Teilnahme geblieben. Aber Spaß hat es gemacht - auch das Zuschauen!
    
    
     
     
      
Im Mai ging es dann endlich mal wieder in den Urlaub nach Leudersdorf in die Eifel. Bekanntes Team: Janine und Pepsi, T´Lay und ich, diesmal in Begleitung meiner Tochter, die freundlicherweise die Haflinger Stute der Besitzerin geliehen bekam: Kay. Wir hatten wieder viel viel Spaß und haben ganz neue Ecken der Vulkaneifel entdeckt. Bei Super-Sonnenschein wurden wir mächtig verwöhnt.

 
 
 
 
 
 
Ausgeklungen ist dieses Jahr dann mit einem schönen Trainingsnachmittag mit Oliver Stein auf seiner Anlage.
   
    
     

     

    
2005 war das Jahr der Abzeichen!

Es fing damit an, dass Pepsi und T´Lay - Ines, dass ist die zweite Besitzerin von Pepsi, und Alessa sicher durch die Prüfung des Bronzenen Reitabzeichens am 01.Mai gebracht haben. Bei schönstem Wetter konnten sowohl die Pferde, als auch die Reiter zeigen was sie können. Beide haben mit der Note 2 die Prüfung abgelegt.
    
    
    
    
    
     
     
      
 
 
Als Belohnung für ein gutes Training ging es dann Mitte Mai 2005 erst noch mal in den Urlaub nach Coesfeld-Flamschen. Altes Team: Janine und Pepsi, T´Lay und ich, Alessa - diesmal wieder ein Haflinger aber ein Wallach namens Napoleon, den uns Claudia Thomys freundlicherweise geliehen hatte. Da ihre Anlage ganz in der Nähe von Coesfeld liegt und sie weiß wie meine Tochter reitet war sie so nett. Das Münsterland hat uns von der Ausreitmöglichkeit nicht so gut gefallen, aber die Stimmung haben wir uns trotzdem nicht verderben lassen. 
     
   
 
 

     
    
Im August ging es dann mit den Abzeichen weiter. Meine "klassische" T´Lay hat Alessa und mir zum Longierabzeichen verholfen. Unter den strengen Augen zweier FN-Richter haben wir mit den Wertnoten 8,3 und 8,5 unser Longierabzeichen abgelegt. Die FN-Richter wollten zuerst gar nicht glauben, dass T´Lay ebenfalls ein Quarter Horse ist, so wie wir sie rausgeputzt hatten. Es war ein netter Kurs von dem ich viele Leute beim späteren Trainerkurs wiedergetroffen habe.
    
    
    
    
    
    
           
Ende September 2005 hat T´Lay dann auch mir beim Bronzenen Reitabzeichen zur Seite gestanden. Sie war ziemlich k.o., da wir die Wochendenden zuvor ja schon viel mit Hänger unterwegs waren um die ganzen Vorbereitungen für den anstehenden Trainer-Kurs zu erledigen. Aber sie hat nicht nur mich, sondern auch eine weiter Teilnehmerin, deren Pferd kurzfristig lahm ging, das Abzeichen bestehen lassen. Viel Ruhe blieb nicht, denn ...
    
    
    
    
    
    
    
     
      
    
     
     
    
    
... schon am nächsten Wochenende ging der Trainerkurs in Beckum unter der Leitung von Marina Perner los. Da T´Lay gut im Training war konnte ich sie ein wenig verschnaufen lassen und nur das notwendigste Reitprogramm absolvieren. Ich habe versucht viel mit ihr raus zu gehen, was ihr Spaß gemacht und sehr gut getan hat.
    
    
    
    
    
     
     
    
    
    
     
     
    
    
Mit einer Woche Verschnaufpause haben wir den zweiten Teil des Trainerkurses auf der Anlage von Oliver Neuhaus in Unna fortgesetzt. Eine schöne Anlage, eine super nette Crew und große Wiesen für unsere Pferde haben uns die Zeit dort genießen lassen. Auf dem Foto kämpfe ich mich gerade mit Manuela Becker durch ihre Lehrprobe durch. T´Lay hat sich auf der Anlage optimal eingelebt, sodaß wir am Ende des zweiten Teils (Ende Oktober 2005) unseren Trainerschein mit den Noten 1 und 2 bestanden haben.

Damit war das Jahr 2005 abgeschlossen !
    
     
    
    
    
    
    
    
     
    
     
     
    
    
2006 ist T´Lay mit Ina, ihrer Reitbeteiligung, auf deren ersten Trainings-Turnier, dem Warm up auf der Lakefield Farm in Düsseldorf, gestartet. T´Lay hat Inas Unerfahrenheit und Aufregung gnadenlos ausgenutzt. Da sie zudem noch die drei Wochen zuvor nur Schritt gehen durfte aufgrund einer leichten Verletzung. Da war der Spaß hier Unsinn zu machen noch viel größer. Sie hat deutlich ihrer Lauffreude Ausdruck verliehen. Ina hat sie gut in der Hand gehalten aber eine Plazierung rückte dadurch natürlich in weite Ferne. Ina fand es aber trotzdem klasse (sagt sie auf jeden Fall).
     
    
    
     
    
     
     
    
     
     
    
Im Mai 2006 hat T´Lay mit Alessa dann auf ihrem ersten offiziellen Turnier für dieses Jahr gezeigt, dass ihr Benehmen auf dem Warm up doch nur ein Spaß gewesen sein sollte. Die Zwei haben den ersten Platz in der Reining LK3B erritten.

Reining - 1. Platz - blaue Schleife - Pokal - 15 EUR Gutschein
     
    
   
    
    
     
      

     
    
    
    
     
Am 10.Juni 2006 sind die Zwei auf der Equitana open air in Neuss zu sehen gewesen.

Ihre Erfolge dort:
Horsemanship - 3. Platz - gelbe Schleife
Reining - 3. Platz - gelbe Schleife
Pleasure - 4.Platz - weiße Schleife

ALL-AROUND-CHAMPION - lila Schleife - Pokal - Buckle
     
    
     
    
     
    
      
      
     
     

     
    
Ende Juli 2006 sind Alessa und ich mit T´Lay dann für 4 Tage in die Eifel zu Manuela Becker gefahren. Manuela und ich haben uns auf dem Trainerkurs kennengelernt. Sie ist Tierheilpraktikerin, Rettungssanitäterin und hat ihren Hund sehr erfolgreich zum Rettungshund ausgebildet. Nach erfolgreich bestandenem Trainerschein hat sie sich in der Eifel einen kleinen Reitbetrieb aufgebaut. Ihr Pferd Tashunka hat sie sicher durch alle Prüfungen gebracht. Er ist ein kleines Zirkustalent, wie man auf dem Foto sieht. Manuela hatte mich gefragt, ob ich ihr fürs Training ihrer Quarter Horse Stute, die sie sich kurz zuvor gekauft hatte, ein paar Tipps geben könne. Der Bitte bin ich gerne nachgekommen, da wir das mit ein paar netten und "spannenden" Ausritten durch das wunderschöne Moseltal verbinden konnten. 
     
     
     
     
    
Für den 28. + 29. Oktober 2006 habe ich für meine Schüler ein Trainingswochenende bei Oliver Neuhaus in Bönen organisiert. Jeder der Lust und Zeit hatte konnte mitfahren. Die Teilnahme war mit eigenem Pferd, aber auch mit Schulpferd möglich, wodurch uns auch die eine oder andere Reitbeteiligung begleiten konnte. Freitags haben wir die Privatpferde bereits zu Oli gebracht, haben sie dort locker bewegt und sind abends wieder nach Hause gefahren, sodaß die Pferde ohne Streß am nächsten Tag mit ihren Reitern auf dem Kurs starten konnten. Um sechs Uhr am Samstag Morgen ging es dann von Essen aus los, um sieben waren wir auf der Trainingsanlage wo uns ein ausgiebiges Frühstück erwartete. Bei Kaffee und Brötchen hat sich jeder erst einmal Oli vorgestellt und erzählt woran er gerne arbeiten möchte. Samstags wurde in Zweiergruppen geritten. Samstags abends sind wir in ein Hotel eingekehrt, haben dort alle zusammen gegessen und den Tag Revue passieren lassen. Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht ging es am Sonntag, nach dem Frühstück im Hotel, um acht mit dem Training weiter. Jetzt in 5er Gruppen, damit man auch mal das Kursgefühl kennenlernen konnte. Der Vormittag wurde damit abgeschlossen, dass jeder einmal mit seinem Pferd an der Cuttingmaschine arbeiten konnte. Wenn man schon mal die Möglichkeit hat - ! Am Nachmittag konnten die Teilnehmer frei wählen, entweder nocheinmal auf den Platz an die Cuttingmaschine oder in die Halle zum Trailtraining.
Es war ein wirklich gelungenes Wochenende. Alle sind gesund hin und zurück gekommen. Wir haben viel gelacht. Die jungen Pferde die mit waren sind mit durchweg positiven Erfahrungen aus dem Wochenende rausgegangen. Es hat eindeutig Lust auf mehr gemacht - vielleicht nächstes Jahr?!

Die Teilnehmer (v.l.): Bettina mit Sandy, Giesbert (Oli's Vater), Ilka mit einem Schulpferd, Reni mit Sprat, Oli, Ute mit Jonboy, Eva (ich), Riva und Alessa auf T'Lay (Riva hat mit Schulpferd teilgenommen), Markus mit Fiddle, Alina mit Schulpferd, Alex mit Schulpferd. Sarah ist auf dem Foto leider nicht mit drauf, da sie nur am Samstag teilgenommen hat.
 
 
Am 16. Dezember gabs dann mal was ganz anderes für T´Lay. Weihnachtsfeier an unserem Stall (www.Reitstall-Beckmann.de). 
Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe mit den Jugendlichen unseres Stalls eine Quadrille für die Weihnachtsfeier einzustudieren.
An 3 Sonntagen vorher konnten wir üben und haben, laut Meinung der Zuschauer, eine ganz passable Leistung abgeliefert.
Die Pferde wurden mit Lametta in der Mähne und Schneespraysternen auf der Kruppe verkleidet. Die Kids waren alle in roten Oberteilen und mit Nikolausmützen ausgestattet.
 
 
 
 
Im April 2007 flogen meine Reitbeteiligung Ina und ich zu ihrer Freundin Anja nach Spanien. Anja ist dort Bereiterin an mehreren Ställen und leitet die Ausbildung der Pferde auf einem sehr großen Lusitanogestüt. Ein Ausflug in eine ganz andere Reitwelt. Bei über 30 Grad Hitze (es war ja erst Frühjahr), begann der Tag morgens um sieben. Ab spätestens 11 Uhr hieß es dann Mittagspause bis 17 Uhr. Dann ging der Arbeitstag weiter bis abends um 21 Uhr. Auf einer traumhaften spanischen Hazienda konnten wir eine Woche noch traumhaftere Pferde beobachten, und sie sowohl in der Reitbahn als auch im Gelände reiten. Das Gebiet der Extremadura ist unheimlich schön, zur einen Seite die Berge und zur anderen Seite die weite Ebene.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach einer langen Winterpause haben wir dann seit langem mal wieder auf einen gemeinsamen Kurs hintrainiert - mein Pferd und ich. Kurswochenende am 21.+22.07.2007 auf Gut Waldau bei Oliver Salzmann - ein Reiningkurs. Am Freitag sind Alessa und ich mit unserem Pferd angereist. Diesmal hatte meine Tochter die Aufgabe des KT, die sie perfekt erfüllt hat. Ich brauchte nur reiten, um T´Lay hat sie sich komplett gekümmert. Auch mal schön :-) !
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am 11.August 2007 wurde von unserem Stall die Stadtmeisterschaft im Orientierungsritt für das Jahr 2007 ausgerichtet. Natürlich haben Alessa und T´Lay daran teilgenommen. Sie haben ein Team gebildet mit Julia. Diesmal allerdings nicht auf ihrem Ventos sondern auf Tonka. Sie haben eine Platzierung unter den ersten 10 geschafft. Leider weiß ich den genauen Platz nicht mehr. Die Stimmung war prima, das Wetter optimal, die Organisation des VfR einwandfrei. Im Trail hat T´Lay Alessa allerdings etwas hängen lassen, sodass sie es sich nicht hat nehmen lassen einige der Trailanforderungen am nächsten Tag nachzutrainieren, wenn auch in etwas kompensierterer Form ;-) ! 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im September wollte ich mit meinen Schülern mal wieder gemeinsam etwas unternehmen. Diesmal sollte es nicht zum Trainingswochenende sondern zum Ausreitwochenende in die Erler-Heide gehen. Es sollte - !!! Leider hatten wir, inklusive meines Pferdes, soviel Verletzungen, dass dieses Wochenende, auf das sich alle so gefreut hatten, nicht stattfinden konnte. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben !
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach einer bösen Trittverletzung, bei der sich mein Pferd einen Anbruch der Stirnplatte zuzog, konnten wir 8 Wochen später langsam wieder anfangen zu trainieren, denn es stand ein weiteres Trainingswochenende bei Oliver Salzmann an. Bis zwei Wochen vorher war ich nicht sicher, ob es klappt, aber T´Lay ist ein harter Hund wie man so schön sagt. Sie hatte sich auf jeden Fall so weit erhohlt, dass wir sie mitnehmen konnten. Dabei waren diesmal auch Ute mit Jonboy und Markus mit Fiddle. Schön war auch, dass wir diesmal einige Zuschauer aus unserem heimischen Stall zu Besuch hatten. Es ging wieder zu Gut Waldau nach Rheinbach. Ein erfolgreicher Kurs, von dem alle etwas mitgenommen haben.
 
 
 
 
 
 
 
 
Mit der Weihnachtsquadrille am 16.12.2007 ging das Jahr dann seinem Ende zu. Mit nur 4 Trainingseinheiten haben meine Junioren wieder eine wunderschöne und fast perfekte Quadrille gezeigt, die die richtige Einstimmung zur nachfolgenden Weihnachtsfeier brachte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich danke all meinen Schülerinnen und Schülern für ein erneut erfolgreiches Trainingsjahr 2007!
 
Ich freue mich, euch alle 2008 gesund und trainingseifrig wiederzusehen!
 
 
 
 
  
Die Weihnachtsferien und den Jahresanfang  2008 nutzten  Alessa und T´Lay dann nochmal so richtig aus um an den klassisch-barocken Lektionen weiterzuarbeiten.
 
Auf dem Programm stand:
 
Spanischer Schritt (verfeinern)
Piaffe
Kompliment
Steigen
 
Die Zwei waren richtig fleißig, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.
 
Zum Spaß hat Alessa T´Lay auch mal mit einem klassischen Sattel  
geritten. Er stand beiden nicht schlecht, aber der Westernsattel paßt einfach besser zu uns :-) !
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im März 2008 ging es dann mit Petra Tinedo, einer Trainerin für Zirkuslektionen, weiter. Unser Ziel: T´Lay soll sich irgendwann mal hinlegen.
Die ersten drei Monate hatten wir dazu genutzt um unser Pferde auf das Training vorzubereiten. Mit dabei: Sabine und Oli.
Im Vorfeld haben wir uns die Arbeit von Petra auf einem Kurs angeguckt und waren sicher, dass sie uns auf dem Weg zu unserem Ziel, dem Hinlegen, helfen kann.
Und schaut euch mal die Fotos an - !
 
Ich muss dazu sagen, dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Mit Hilfe der Beinlonge hat es geklappt, aber wir wollen es natürlich ohne Beinlonge und irgendwann auch unter dem Reiter schaffen :-) .
 
Ich werd es schreiben wenn wir es geschafft haben.
 
Petras homepage: www.andalusier-tinedo.de
 
 
 
 
 
Am 06.April 2008 hat Alessa die Prüfung zum TRAINER-ASSISTENTEN bestanden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!
 
 
Im Mai 2008 hat Petra T´lay geritten.  Es hat ihr im "Hintern gejuckt", wie man so schön sagt, mal mein Pferd zu eiten. Nach ein paar Einweisungen hat es prima geklappt. T´lay ist durch ihre Sensibilität Hinsichtlich der Hilfenannahme nicht leicht zu reiten. Man muss sehr locker sitzen und merkt schnell, dass jede Bewegung des Reiters für sie etwas bedeutet. D.h. nicht nur locker sitzen, sondern auch ruhig und kontrolliert. Zum Galoppwechsel reicht z.B. nur eine Hüftverschiebung. Ein Traum, wenn man es zu reiten versteht, schwieriger wenn man so etwas nicht kennt. Es fordert viel Einfühlungsvermögen vom Reiter. Mein Standard-Spruch, wenn jemand mein Pferd reitet, ist immer: mach weniger!
Danach haben wir an unseren Zirkuslektionen weiter gearbeitet, allerdings war T´lay von der gerade begonnenen Weidezeit und dem vorherigen Reiten sehr müde, sodass es nicht zum Hinlegen gekommen ist. Aber sie knickt inzwischen immer wieder mit der Hinterhand ein. Sie bekommt eine Idee davon was wir von ihr möchten.  Kompliment, Knien, spanischer Schritt wird immer korrekter, wie man auf den Bildern auch schön sieht. Natürlich arbeiten wir auch am Ablegen weiter, aber da lasse ich meinem Pferd Zeit - irgendwann freiwillig ...  (oder auch nicht)!
 
 
 
Am ersten Juni-Wochenende hieß es dann endlich mal wieder: URLAUB !
 
In Begleitung von Ute mit Jon Boy und Ina, die sich ein Pferd geliehen hat, haben T´lay und ich ein paar erholsame Tage in der Eifel verbracht. Am ersten Tag hatten wir noch Regen, doch der zweite und dritte Tag sollte für uns sein. Wir hatten prima Wetter und tolle Stimmung. Monika, die Besitzerin der Wanderreitstation in Leudersdorf, hat uns königlich verköstigt. Und Joachim hat uns auf einen wunderschönen 7 Stunden Ritt durch die Eifel geführt. Zum Nachahmen geeignet: www.monika-eifel.de
 
Solltet ihr euch den aktuellen Katalog von "Eifel zu Pferd" bestellen, dann werdet ihr dort die eine oder andere Pferd/Reiter-Kombination wiederfinden, die ihr auch hier seht ;-)
 
 
 
Am 24.August haben wir dann als Akteure am VfD-Tag auf der Isländeranlage von Heidi Kammann in Essen
teilgenommen. Der Tag stand unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sport mit dem Pferd. Eine wieder mal gelungene Veranstaltung des VfD mit Kaffee, Kuchen, Pferdewiegen, Reitartikelversteigerung und Schauprogramm. Da T´lay ja mitlerweile recht vielseitig ist, haben wir 3 Schaupunkte abgedeckt. Die Eröffnungsquadrille, die Zirkuslektionen und die Westernvorführung. Aufgrund einer traurigen familiären Entwicklung konnte ich selbst nicht so aktiv an den Vorbereitungen teilnehmen, sodass Alessa einspringen mußte. Und sie hat das prima gemacht. Lena auf Nikita und sie selbst auf T´lay haben einen schönen Eröffnungsritt gezeigt. Mit wehenden Fahnen und guter Musik stimmte alles perfekt bei dazu strahlendem Sonnenschein.
Die Zirkuslektionen kamen bei den Zuschauern doch nachhaltig an. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass man mit einem knieenden oder steigenden Pferde begeistern kann. Gezeigt wurden die einzelnen Lektionen erst vom Boden aus und danach vom Pferd. Diese Vorführung wurde dann sowohl von Musik, als auch von meiner Moderation begleitet. Denn mir ist es in so einem Fall immer wichtig z.B. zu betonen, dass man das Steigen nur mit einem Pferd üben sollte, dem man vertraut, und dem man zutraut, dass es dieses nicht irgendwann als Widersätzlichkeit einsetzen wird. T´lay hat dieses Lektion wirklich als einzelne Übung verstanden. Darauf muss man viel Wert legen. Auch bei dieser Präsentation wurden wir von Lena mit Nikita unterstützt, die ihre Fortschritte beim Spanischen Schritt präsentierte. Und als Zugabe hatten zwei Zuschauer mal die Möglichkeit auf  den Pferden zu sitzen, während sie  ins Kompliment gehen oder den Spanischen Schritt machen.
Den Westernpart übernahmen dann erneut Alessa mit T´lay, sowie Markus mit seiner Fiddle. Die zwei präsentierten bei guter Musik und unter meiner Moderation ein buntes Schaubild durch die Westernreiterei. Sie zeigten, dass es, neben der Reining auch weitere, sehr interessante Westerndisziplinen gibt, wie die Pleasure, die Horsemanship, die Westernriding (in der u.a. punktgenaue Wechsel, meist 4er oder 5er Wechsel, gezeigt werden müssen) und den Trail.
Nachdem alle Programmpunkte präsentiert worden waren Ritt meine kleine Reitergemeinschaft entspannt und zufrieden nach Hause zurück. Das war mal eine willkommene und schöne Abwechslung. Ich danke euch für eure Unterstützung!
 
 
 
 
 
Am 13.September haben wir dann endlích mal wieder alle zusammen gefeiert !!!!!
Da es im letzten Jahr ja leider nicht mit unserem Wanderreitwochenende geklappt hat, hatte ich für dieses Jahr zu einer großen Party geladen. Ich habe einen Raum angemietet und für die Getränke gesorgt. Meine Gäste sollten statt Blumen einen Salat, Brot, Käse, ... mitbringen. Je ausgefallener, desto besser. Und - es sind viele Salate, ... gekommen !!! Mit tatkräftiger Unterstüzung von Ina, meiner Reitbeteiligung und Martina, der Besitzerin von Nikita, die mir mitlerweile eine sehr gute Freundin geworden ist, ebenso wie Sabine, die Mutter von Toni und Julia, wurde die Feier ein voller Erfolg. Auf diesem Wege ein dickes Dankeschön an euch!
Ein Megahighlight war die Musikanlage mit Videoleinwand, die Martinas Mann gesponsort hat. Wissend, dass diese Leinwand aufgebaut wird habe ich mich schon 2 Wochen vorher an die Arbeit gemacht und alle meine Schüler während des Unterrichtes fotografiert sowie alte Fotos durchwühlt, diese bearbeitet und in einer Diaschau zusammengestellt. Die Nächte waren in dieser Zeit gar nicht lang genug ;-) aber es sind sage und schreibe 1100 wirklich schöne Fotos zustande gekommen, die an dem Abend gezeigt worden sind. Da sich fast jeder auf diesen Bildern wiederfinden konnte, gab es immer neuen Gesprächsstoff und es wurde nicht langweilig. Auch für die Partner der Reiter, die sich gewagt hatten mitzukommen ;-), ergab sich so die Möglichkeit, die Frau oder Kinder, wenigstens auf den Fotos, mal bei der Ausführung ihres Hobbies zu bestaunen. Ein toller Abend,  mit toller Musik, hervorragendem Essen und rundherum guter Laune, der Lust auf eine Wiederholung gemacht hat!!!!!
 
 
 
Abgeschlossen haben wir das Jahr 2008 am 14.Dezember mit der Weihnachtsquadrille. Dieses Jahr  hatten wir viele neue und junge Reiterinnen. Insgesamt sind wir dieses Jahr auf 18 Kids gekommen, teilgenommen haben dann letzendlich 16!!!
Es erstaunt mich immer wieder wie schnell die Kids die Quadrillen beherrschen. Wir hatten gerade mal 4 Trainingseinheiten bis zur Aufführung! Ich kann nur sagen - Hut ab Kids, das würden die "Mamas" nicht so schnell schaffen.
Dieses Jahr hatten wir auch tolle Unterstützung von Frank hinsichtlich der musikalischen Unterstützung. Er hat uns eine super Musikanlage mit Mikrophon in der Halle installiert. Ich kann nur sagen: DANKE, DANKE, DANKE! 
Die ganze Feier startete mit einer Vorstellungsrunde der Jugendlichen, in der jeder einzelne Jugendliche sich und sein Pferd vorstellen konnte. Das ganze wurde professionell moderiert von Sabine, der Mama von Julia, Toni und Vici. Dafür hier ein ganz liebes DANKESCHÖN !
Den Abschluss fand das ganze mit dem Einzug des Christkindes und des Nikolauses.
Wie jedes Jahr wurden die Jugendlichen an unserem Stall von den Stallbesitzern mit einer kleinen Süßigkeitstüte beschenkt, die sich die Kinder dann in der Halle beim Nikolaus abholen durften!
 
 
 
Ich danke  all meinen Schülerinnen und Schülern für ein tolles Jahr 2008! Es hat viel Spaß gemacht mit euch zu trainieren und eure Erfolge miterleben zu dürfen. Ich freue mich im kommenden Jahr weiter mit euch daran zu arbeiten !!! In diesem Sinne, einen guten Rutsch ins Jahr 2009!
 
 
 
Im März 2009 kam Manuela, nach einem wirklich langen und kalten Winter, wieder zum Training zu uns. Sie hatte diesmal  Holly zum Reiningtraining und Pepsi für die Western Riding mit. Für sie und Pepsi hieß es damit also Galoppwechsel, Galoppwechsel, Galoppwechsel. Da auch Alessa daran viel Spaß hat haben wir uns ganz kurzfristig entschlossen T´lay mit zu Beates Stall zu nehmen (Beate hat eine Reitanlage ganz in unserer Nähe, da stelle ich immer gerne die Trainingspferde ein, die für ein Wochenende kommen). Beide, Manu und Alessa waren am Sonntag  ko, aber der Lohn auf dieses Wochenende folgt für Manuela am 10.April - sie hat den 1.Platz auf ihrem ersten Turnier in dieser Disziplin gemacht. Über ihre Freudentränen brauche ich hier wohl nicht zu berichten ;-) !
 
 
 
 
 
Mitte April habe ich mich dann um den Erhalt meiner Trainerlizenz beim DSB gekümmert und am Kurs "Funktionelle Anatomie" mit Jörg Bös teilgenommen. Er fand in Driedorf statt, von uns ca. 180 km entfernt.  Im T-Shirt sind wir abgefahren, bei der Ankunft haben wir uns erst mal in unserer Jacken und Handschuhe geschmissen. Aufgrund der im Vorfeld optimalen Betreuung von Sandra, die den Kurs organisiert hat, war bei unserer Ankunft alles perfekt. Box war fertig, Paddock war reserviert, Reitzeiten standen fest, ... Ein ganz dickes Lob an die Mannschaft des Reitvereins in Driedorf! Der Kurs war sehr interessant,  da er auf korrektes Reiten unter anatomischen Gesichtspunkten abzielte angelehnt an die Ausbildungsskala der FN. Jörg hat das Thema sehr locker und informativ rüber gebracht. Stand jederzeit für Nachfragen parat und hat in den nachfolgenden Einzelstunden jedem einen persönlichen Einblick in die notwendige Arbeit mit seinem Pferd gegeben. Da der Kurs reitweise-unabhängig war, waren wir eine bunt gemischte Mannschaft von Klassik-, Freizeit-  und Westernreiter.
Klares Fazit des Kurses: unter atomischen und pferdegerechten Gesichtspunkten gibt es kein entweder oder der Reitweisen sonder nur ein: alle das gleiche - zur längstmöglichen Gesunderhaltung des Pferdes!
 
 
 
Anfang Mai ging es dann direkt weiter. Kurs bei Manuela in Kail. Manuela hat mitlerweile einen neuen, eigenen Hof, auf dem sie Unterricht gibt und Trainingspferde einstellt. Es ist ein anerkannter FN-Reitstall.
 Guckt mal auf ihrer Homepage: www.aufdengr0ssengärten.de.
Manu hatte einfach perfektes Wetter bestellt. Thema des Kurses: Basiswesterntraining. Mit viel Spaß und Ruhe konnte auf jede Reiter-/Pferdkombination eingegangen werden. Da ich am Freitag bereits angereist bin, konnten wir diesen Tag, neben dem Training mit Manuela und ihren Pferden, zu einem kurzen Ausritt durch die Eifel mit einem wunderbaren Moselblick nutzen. Manu bietet auch Stunden-, Tages- oder Wanderritte durch die Eifel an mit eigenen oder auf ihren Pferden. Ich hatte das Vergnügen mal wieder auf Pepsi sitzen zu dürfen und es waren absolut vertraute Gefühle. Pepsi geht es prima in der Eifel. Sie genieß ihren Offenstall und zeigt weder Lahmheiten noch Husten. Auch Manuela ist super glücklich mit ihr und trainiert fleißig Galoppwechsel für ihre Westernriding Turniere. Die Teilnehmer des Kurses waren eine bunt gemischte Truppe. Freizeit- aber auch Turnierpferde. Einige Reiter nahmen auf den Schulpferden von Manuela teil, andere kamen mit ihren Pferden auf Manuelas Hof. Ich muss sagen, sehr nette und fleißige Reiter mit viel Gefühl und Leidenschaft fürs Reiten. Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs! 
 
 
 
Am 29. und 30.August gab es mal wieder einen von mir organisierten Kurs für meine Westernreiter. Diesmal ging es in den Trainingsstall von Christel und Hubertus Jagfeld. Ein SUPER Wochenende!!! Es hat einfach alles gepaßt. Ein riesen Lob an die Familie Jagfeld, die uns herzlich und perfekt vorbereitet auf ihrer Anlage empfangen hat. Freitags sind 9 Pferde mit ihren mehr oder weniger aufgeregten Besitzern gegen 16 Uhr angereist. Im Vorfeld hatten wir leider 3 Pferdeausfälle: Fiddle von Markus, Jonboy von Ute und Tissie von Regina konnten leider nicht mitkommen, da die Pferde krank waren.
 
 
 
Damit waren wir aber immer noch 9 Teilnehmer: Manuela mit Pepsi kam aus der Eifel angereist und brachte für Ilka ihren Shunki mit. Louie mit Rusty, der von seiner Frau Regina mit Tissie begleitet wurde. Reni und Alex mit ihren beiden Pferden Sprat und Q. Cora mit Sunshine, die das Training am Samstag an ihre Reitbeteiligung Eva verschenkt hatte. Bettina mit Sandy, die sich ebenfalls das Training mit ihrer Tochter Alina teilte. Und Alessa mit T´lay. 6 Pferde wurden in einem Boxenzelt untergebracht, Die anderen 3 hatten Aussenboxen. Die Boxen waren perfekt eingestreut und mit Wasser und Silage ausgestattet. Ich muß das einfach mal betonen, da ich in den Jahren, in denen ich mit´T´lay unterwegs bin auch schon ganz anderes erlebt habe. Die Pferde konnten dann Freitagnachmittag noch locker in der Halle bewegt werden. Christel gesellte sich schon dort zu uns um sich einen "Vorabeindruck" zu verschaffen. Einen sehr netten Satz, der alle mit ein wenig Stolz füllte, war das Kompliment, dass sie selten so viel gut durchgymnastzierte Pferde gesehen hat. Am nächsten Morgen ging es dann um 8 Uhr los. Treffpunkt Reiterstübchen. Allerdings mußten wir vorher alle noch Louie gratulieren, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde in der die individuellen Reitwünsche für dieses Wochenende besprochen wurden ging es dann in Zweiergruppen los. Jagfeld ist kein Reiningstall, sodass der Schwerpunkt in Übungen für Pleasure, Horsemanship und Westernriding lag. Es wurden weitere Gymnastizierungstips gegeben und an Galoppwechseln gearbeitet. Christel war sehr engagiert bei der Sache und hat mit Spaß und großer Fachkompetenz ihr Wissen und ihre Verbesserungsvorschläge an Reiter und Pferd gebracht. Die Mittagspause verbrachten wir beim Italiener im nahegelegenen Ort. Nach den Nachmittagsreiteinheiten ging es dann zum Haus Nachtigall, in dem wir wirklich sehr saubere und ordentliche Zimmer hatten und perfekt verköstigt wurden. In einer großen Abendrunde, zu der auch Christel kam, wurden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Christel erzählte viel aus ihrer Zeit und von ihren Erlebnissen mit den Pferden. Es war ein toller Abend. Am nächsten Morgen ging es dann wieder um 8 Uhr mit den Zweiergruppen weiter und es wurde aus dem bereits am Vortag Erarbeiteten aufgebaut. Für das Nachmittagstraining gab es dann eine besondere Planung. Wir simulierten ein Turnier. D.h. alle 9 Pferde in die Halle. Geritten wurde eine "Pleasureprüfung" und danach eine "Horsemanshipprüfung" in der Leistungsklasse 3 für Erwachsene. Es hat Stärken und Schwächen aufgezeigt - und - riesig Spaß gemacht!!!
Nachdem wir noch die Hengste von Jagfelds bestaunen durften wurden die Pferde verladen und es ging mit ein bißchen Wehmut wieder nach Hause. Alle hätten gerne ein paar Tage an dieses Wochenende drangehängt. Es war einfach perfekt: super Stimmung, tolle Unterbringung für Pferd und Reiter, kompetentes Training, gern gesehene Besucher, An- und Abreise ohne Komplikationen und zwar kaltes, aber perfektes Wetter. Was will man mehr :-) !
 
 
 
Auch 2009 haben wir natürlich mit unserer Weihnachtsquadrille abgeschlossen. Es war die bisher eindeutig schwierigste Quadrille, die die Kids einstudieren mussten. Ein ständiger Postitionswechsel der Reiter, immer neue Bilder und Formationen. Dazu kam dieses Jahr
der wirklich besonders kalte Winter. Die Pferde waren teilweise recht gut drauf ;-) und leider immer mal wieder Reiter krank. Bei dieser Quadrille durfte allerdings keine Position beim Üben unbesetzt bleiben, sodass wir ein paar "Joker"-Reiter haben mussten, die die verschiedenen Pferde und Postitionen im Training abdecken mussten. Diese Aufgabe haben Ina und Maren perfekt erfüllt. Sie haben sich unheimlich schnell auf die Quadrille eingestellt und, mit Unterstützung der Kids während des Reitens, perfekt die Lücken ausgefüllt. Der "creative director", was die Kostüme anging war dieses Jahr Ina. Hat sie toll erledigt, wie ich finde :-) . Am Quadrilletag waren dann alle kids gesund. Ich habe allerdings wirklich überlegt, ob ich die Quadrille überhaupt stattfinden lassen sollte, denn es war der kälteste Tag des Jahres, am Abend zuvor ist in der Stallgasse neben der Halle ein Wasserrohr geplatz, sodass man die ganze Zeit die dort laufenden Heizlüfter zwar nicht sehen, aber hören konnte. Aufgrund der Kälte waren die Pferde mehr als gut drauf. T´lay konnte, aufgrund einer Verletzung leider gar nicht mitlaufen. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an Tina, die uns ihren Flavio zur Verfügung gestellt hat, damit die Schwestern Sonja und Sarah beide an der Quadrille teilnehmen konnten. Sabine für ihren Theissen, da Julias Pferd ausgefallen ist. Und eine DANKESCHÖN an Sabine, die Alessa spontan ihren Oli anvertraut hat. Durch den Pferdetausch bei Alessa war es ein schönes Bild, da jetzt zwei Schimmel an der Tetenposition waren. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen habe ich die Kids dann auch ihre Quadrille reiten lassen, denn sie hatten ja 6 Wochen lang jeden Sonntag geübt. Wir haben das Licht nicht runter gefahren, ein Pferd lieber ausgebunden, die Musik nicht ganz so laut gemacht, ... Es hat geklappt!!! Das eine oder andere Pferd ist zwar trotzdem noch ein wenig zur Seite gesprungen, aber die Reiterinnen hatten alle ihre quirligen Pferde unter Kontrolle, sodass es ein voller Erfolg geworden ist!!!
 
 
 
Und damit ist dann wieder ein ereignisreiches und sehr erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Ein Jahr mit viel Fleiß bei meinen Schülern und den daraus resultierenden Erfolgen. Auch unsere Neuzgänge am Hof wurden mit offenen Armen empfangen und konnten schon nach kurzer Zeit richtig gute Erfolge vermelden. Es hat wieder mal mit euch allen viel, viel Spaß gemacht!!! 2010 geht es fleißig weiter und ich freue mich schon jetzt darauf euch bei euren Trainings- und Turniererfolgen begleiten zu dürfen.
 
 
 
Das Jahr 2010 startete sehr, sehr traurig.
 
Giaccomo hat sich von uns verabschiedet.
 
Er ist über 30 Jahre alt geworden.
 
Am Samstag, den 06.Februar, hat er in seiner Box gelegen.
 
Ich muss das hier erwähnen, da viele, viele Erinnerungen mit ihm verbunden sind. Er war T´lays Mentor. Von ihm hat sie so viel gelernt. Wenn man sich den Anfang dieser Seite anschaut findet
man ihn immer wieder. Er hat uns intensiv in der gesammten Fohlen und Anreitphase begleitet. Auf zahlreichen Ausritten mit ihm war T´lay als Handpferd mit. Er hat sie mit Coolness an die aufregendsten Sachen im Gelände herangeführt. Als T´lay dann geritten werden durfte und selbstständig mit Reiter unterwegs war,
war er ein treuer Gefährte an ihrer Seite und hat ihr immer wieder viel Sicherheit gegeben.  
 
Es ist so unendlich traurig, dass er nicht mehr da ist.
 
Auf dem Foto sieht man ihn auf unsere Weihnachtsfeier 2009 als Knecht Ruprecht Pferd. Das war sein letzter offizieller Auftritt. Er hat mit vielen Kindern deren Kindergeburtstag gefeiert, sie willig durch Flatterbandtore, über Planen und durchs Gelände getragen.
Ist neben ihnen her gelaufen beimSackhüpfen oder Bälle werfen. St.Martin hat er sich nicht durch die vielen Laternen beirren lassen und auch auf vielen Schulfesten war er ein gern gesehener Gast.
Bei all diesen Veranstaltungen, auf denen wir ihn oft begleiten durften war er der ruhende Pol für T´lay.
 Es gäb noch so viel von und über ihn zu erzählen - - - .
 
Es ist ein Trost, dass er am Tag vorher noch über den Platz getobt ist. Marina hat ihm ein tolles Pferdeleben ermöglicht. Morgens hat er noch gemütlich mit seiner Stallgefährtin Schneewittchen Silage gemümmelt. Es kam schnell und unerwartet, aber ich finde schöner geht es nicht der Welt lebewohl zu sagen.
 
Wir werden ihn immer in unseren Herzen behalten !!!
 
 
 
So unfassbar es ist: am 24.Mai 2010 ist Schneewittchen, T´lays beste Freundin,  ihrem Jaccomo gefolgt. Aufgrund einer schlimmen Kolik, die schon am Vortag begonnen hatte, ist sie am Morgen des darauffolgenden Tages gestorben.
Ich kann gar nicht viel dazu schreiben,  da man es einfach nicht glauben möchte. Mit knapp 20 Jahren war sie einfach zu jung. Die kleine Schnee, unser Schnuppel, die unsere Kinder zu richtig guten Pferdemenschen erzogen hat. Die ihnen Reiten beigebracht hat und sie zuverlässig durch Dick und Dünn getragen hat. Ich erinnere mich noch gut, wie sie zu Marina kam. Ein kleines, scharzes, wildes Etwas :-). Gerade mal angeritten, wenn überhaupt. Sie war tragend, was wir aber erst später gemerkt haben. Sie war eine prima Mutter für ihren kleinen Schecken. Nachdem das Fohlen abgesetzt war ging die Ausbildung los. Sowohl im Gelände, als auch auf dem Platz war sie ein zuverlässiger Partner. Sie hat die Kids auf Turnieren genauso sicher begleitet, wie auf zahlreichen Wanderritten. Geht man die Seite nach oben, wird man sie auf vielen, vielen Fotos finden.
 
Der Platz in unserem Herzen neben Jaccomo ist jetzt besetzt!!!
 
 
 
Ich hoffe, dass das Jahr positiver weitergeht!!!
 
 
 
                                                                                            DAS  TUT  ES !!!
 
 
Im Juli haben Markus und ich es endlich geschafft in die Haard zu fahren. Wir wissen beide gar nicht mehr, wie lange wir
uns das schon vorgenommen hatten, aber 5 - 6 Jahre bestimmt schon. Ergeben hat es sich durch einen Zufall. Eigentlich hatte Markus mich überredet mal wieder mit ihm auf einen Kurs zu fahren. Ein Reining-Kurs bei Maik Bartmann sollte es zuerst sein. Der wurde mangels Teilnehmer abgesagt. Ok, dann eben ein Kurs bei Ann Poels (Fonk), ebenfalls Reining. Der wurde von der Trainerin abgesagt, da sie auf ein Turnier nach Englang musste. Da wir die Zeit aber jetzt eingeplant hatten haben wir die Pferde kurzerhand in den Hänger gepackt und sind einen Tag in die Haard gefahren.
Es war perfekt! Wir hatten tolles Wetter, nicht zu warm, nicht zu heiß. Die Pferde waren super entspannt und bei den Bildern brauche ich zur Reitgegend wohl nichts mehr erzählen. Im Internet unter www.haard.de findet man super beschriebene Touren. Sehr empfehlenswert!!! Da wir ca. 4 - 5 Stunden reiten wollten haben wir einfach zwei Touren kombiniert, was überhaupt kein Problem war. Bevor wir zurückgefahren sind sind wir noch an einem Reithof eingekehrt wo wir die Pferde tränken konnten.
Es war ein absolut toller und perfekter Tag!!!