Ich danke all meinen Schülerinnen und Schülern für ein erneut erfolgreiches Trainingsjahr 2007!
Ich freue mich, euch alle 2008 gesund und trainingseifrig wiederzusehen!
Die Weihnachtsferien und den Jahresanfang 2008 nutzten Alessa und T´Lay dann nochmal so richtig aus um an den klassisch-barocken Lektionen weiterzuarbeiten.
Auf dem Programm stand:
Spanischer Schritt (verfeinern)
Piaffe
Kompliment
Steigen
Die Zwei waren richtig fleißig, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.
Zum Spaß hat Alessa T´Lay auch mal mit einem klassischen Sattel
geritten. Er stand beiden nicht schlecht, aber der Westernsattel paßt einfach besser zu uns :-) !
Im März 2008 ging es dann mit Petra Tinedo, einer Trainerin für Zirkuslektionen, weiter. Unser Ziel: T´Lay soll sich irgendwann mal hinlegen.
Die ersten drei Monate hatten wir dazu genutzt um unser Pferde auf das Training vorzubereiten. Mit dabei: Sabine und Oli.
Im Vorfeld haben wir uns die Arbeit von Petra auf einem Kurs angeguckt und waren sicher, dass sie uns auf dem Weg zu unserem Ziel, dem Hinlegen, helfen kann.
Und schaut euch mal die Fotos an - !
Ich muss dazu sagen, dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Mit Hilfe der Beinlonge hat es geklappt, aber wir wollen es natürlich ohne Beinlonge und irgendwann auch unter dem Reiter schaffen :-) .
Ich werd es schreiben wenn wir es geschafft haben.
Am 06.April 2008 hat Alessa die Prüfung zum TRAINER-ASSISTENTEN bestanden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!
Im Mai 2008 hat Petra T´lay geritten. Es hat ihr im "Hintern gejuckt", wie man so schön sagt, mal mein Pferd zu eiten. Nach ein paar Einweisungen hat es prima geklappt. T´lay ist durch ihre Sensibilität Hinsichtlich der Hilfenannahme nicht leicht zu reiten. Man muss sehr locker sitzen und merkt schnell, dass jede Bewegung des Reiters für sie etwas bedeutet. D.h. nicht nur locker sitzen, sondern auch ruhig und kontrolliert. Zum Galoppwechsel reicht z.B. nur eine Hüftverschiebung. Ein Traum, wenn man es zu reiten versteht, schwieriger wenn man so etwas nicht kennt. Es fordert viel Einfühlungsvermögen vom Reiter. Mein Standard-Spruch, wenn jemand mein Pferd reitet, ist immer: mach weniger!
Danach haben wir an unseren Zirkuslektionen weiter gearbeitet, allerdings war T´lay von der gerade begonnenen Weidezeit und dem vorherigen Reiten sehr müde, sodass es nicht zum Hinlegen gekommen ist. Aber sie knickt inzwischen immer wieder mit der Hinterhand ein. Sie bekommt eine Idee davon was wir von ihr möchten. Kompliment, Knien, spanischer Schritt wird immer korrekter, wie man auf den Bildern auch schön sieht. Natürlich arbeiten wir auch am Ablegen weiter, aber da lasse ich meinem Pferd Zeit - irgendwann freiwillig ... (oder auch nicht)!
Am ersten Juni-Wochenende hieß es dann endlich mal wieder: URLAUB !
In Begleitung von Ute mit Jon Boy und Ina, die sich ein Pferd geliehen hat, haben T´lay und ich ein paar erholsame Tage in der Eifel verbracht. Am ersten Tag hatten wir noch Regen, doch der zweite und dritte Tag sollte für uns sein. Wir hatten prima Wetter und tolle Stimmung. Monika, die Besitzerin der Wanderreitstation in Leudersdorf, hat uns königlich verköstigt. Und Joachim hat uns auf einen wunderschönen 7 Stunden Ritt durch die Eifel geführt. Zum Nachahmen geeignet:
www.monika-eifel.de
Solltet ihr euch den aktuellen Katalog von "Eifel zu Pferd" bestellen, dann werdet ihr dort die eine oder andere Pferd/Reiter-Kombination wiederfinden, die ihr auch hier seht ;-)
Am 24.August haben wir dann als Akteure am VfD-Tag auf der Isländeranlage von Heidi Kammann in Essen
teilgenommen. Der Tag stand unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sport mit dem Pferd. Eine wieder mal gelungene Veranstaltung des VfD mit Kaffee, Kuchen, Pferdewiegen, Reitartikelversteigerung und Schauprogramm. Da T´lay ja mitlerweile recht vielseitig ist, haben wir 3 Schaupunkte abgedeckt. Die Eröffnungsquadrille, die Zirkuslektionen und die Westernvorführung. Aufgrund einer traurigen familiären Entwicklung konnte ich selbst nicht so aktiv an den Vorbereitungen teilnehmen, sodass Alessa einspringen mußte. Und sie hat das prima gemacht. Lena auf Nikita und sie selbst auf T´lay haben einen schönen Eröffnungsritt gezeigt. Mit wehenden Fahnen und guter Musik stimmte alles perfekt bei dazu strahlendem Sonnenschein.
Die Zirkuslektionen kamen bei den Zuschauern doch nachhaltig an. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass man mit einem knieenden oder steigenden Pferde begeistern kann. Gezeigt wurden die einzelnen Lektionen erst vom Boden aus und danach vom Pferd. Diese Vorführung wurde dann sowohl von Musik, als auch von meiner Moderation begleitet. Denn mir ist es in so einem Fall immer wichtig z.B. zu betonen, dass man das Steigen nur mit einem Pferd üben sollte, dem man vertraut, und dem man zutraut, dass es dieses nicht irgendwann als Widersätzlichkeit einsetzen wird. T´lay hat dieses Lektion wirklich als einzelne Übung verstanden. Darauf muss man viel Wert legen. Auch bei dieser Präsentation wurden wir von Lena mit Nikita unterstützt, die ihre Fortschritte beim Spanischen Schritt präsentierte. Und als Zugabe hatten zwei Zuschauer mal die Möglichkeit auf den Pferden zu sitzen, während sie ins Kompliment gehen oder den Spanischen Schritt machen.
Den Westernpart übernahmen dann erneut Alessa mit T´lay, sowie Markus mit seiner Fiddle. Die zwei präsentierten bei guter Musik und unter meiner Moderation ein buntes Schaubild durch die Westernreiterei. Sie zeigten, dass es, neben der Reining auch weitere, sehr interessante Westerndisziplinen gibt, wie die Pleasure, die Horsemanship, die Westernriding (in der u.a. punktgenaue Wechsel, meist 4er oder 5er Wechsel, gezeigt werden müssen) und den Trail.
Nachdem alle Programmpunkte präsentiert worden waren Ritt meine kleine Reitergemeinschaft entspannt und zufrieden nach Hause zurück. Das war mal eine willkommene und schöne Abwechslung. Ich danke euch für eure Unterstützung!
Am 13.September haben wir dann endlích mal wieder alle zusammen gefeiert !!!!!
Da es im letzten Jahr ja leider nicht mit unserem Wanderreitwochenende geklappt hat, hatte ich für dieses Jahr zu einer großen Party geladen. Ich habe einen Raum angemietet und für die Getränke gesorgt. Meine Gäste sollten statt Blumen einen Salat, Brot, Käse, ... mitbringen. Je ausgefallener, desto besser. Und - es sind viele Salate, ... gekommen !!! Mit tatkräftiger Unterstüzung von Ina, meiner Reitbeteiligung und Martina, der Besitzerin von Nikita, die mir mitlerweile eine sehr gute Freundin geworden ist, ebenso wie Sabine, die Mutter von Toni und Julia, wurde die Feier ein voller Erfolg. Auf diesem Wege ein dickes Dankeschön an euch!
Ein Megahighlight war die Musikanlage mit Videoleinwand, die Martinas Mann gesponsort hat. Wissend, dass diese Leinwand aufgebaut wird habe ich mich schon 2 Wochen vorher an die Arbeit gemacht und alle meine Schüler während des Unterrichtes fotografiert sowie alte Fotos durchwühlt, diese bearbeitet und in einer Diaschau zusammengestellt. Die Nächte waren in dieser Zeit gar nicht lang genug ;-) aber es sind sage und schreibe 1100 wirklich schöne Fotos zustande gekommen, die an dem Abend gezeigt worden sind. Da sich fast jeder auf diesen Bildern wiederfinden konnte, gab es immer neuen Gesprächsstoff und es wurde nicht langweilig. Auch für die Partner der Reiter, die sich gewagt hatten mitzukommen ;-), ergab sich so die Möglichkeit, die Frau oder Kinder, wenigstens auf den Fotos, mal bei der Ausführung ihres Hobbies zu bestaunen. Ein toller Abend, mit toller Musik, hervorragendem Essen und rundherum guter Laune, der Lust auf eine Wiederholung gemacht hat!!!!!
Abgeschlossen haben wir das Jahr 2008 am 14.Dezember mit der Weihnachtsquadrille. Dieses Jahr hatten wir viele neue und junge Reiterinnen. Insgesamt sind wir dieses Jahr auf 18 Kids gekommen, teilgenommen haben dann letzendlich 16!!!
Es erstaunt mich immer wieder wie schnell die Kids die Quadrillen beherrschen. Wir hatten gerade mal 4 Trainingseinheiten bis zur Aufführung! Ich kann nur sagen - Hut ab Kids, das würden die "Mamas" nicht so schnell schaffen.
Dieses Jahr hatten wir auch tolle Unterstützung von Frank hinsichtlich der musikalischen Unterstützung. Er hat uns eine super Musikanlage mit Mikrophon in der Halle installiert. Ich kann nur sagen: DANKE, DANKE, DANKE!
Die ganze Feier startete mit einer Vorstellungsrunde der Jugendlichen, in der jeder einzelne Jugendliche sich und sein Pferd vorstellen konnte. Das ganze wurde professionell moderiert von Sabine, der Mama von Julia, Toni und Vici. Dafür hier ein ganz liebes DANKESCHÖN !
Den Abschluss fand das ganze mit dem Einzug des Christkindes und des Nikolauses.
Wie jedes Jahr wurden die Jugendlichen an unserem Stall von den Stallbesitzern mit einer kleinen Süßigkeitstüte beschenkt, die sich die Kinder dann in der Halle beim Nikolaus abholen durften!
Ich danke all meinen Schülerinnen und Schülern für ein tolles Jahr 2008! Es hat viel Spaß gemacht mit euch zu trainieren und eure Erfolge miterleben zu dürfen. Ich freue mich im kommenden Jahr weiter mit euch daran zu arbeiten !!! In diesem Sinne, einen guten Rutsch ins Jahr 2009!
Im März 2009 kam Manuela, nach einem wirklich langen und kalten Winter, wieder zum Training zu uns. Sie hatte diesmal Holly zum Reiningtraining und Pepsi für die Western Riding mit. Für sie und Pepsi hieß es damit also Galoppwechsel, Galoppwechsel, Galoppwechsel. Da auch Alessa daran viel Spaß hat haben wir uns ganz kurzfristig entschlossen T´lay mit zu Beates Stall zu nehmen (Beate hat eine Reitanlage ganz in unserer Nähe, da stelle ich immer gerne die Trainingspferde ein, die für ein Wochenende kommen). Beide, Manu und Alessa waren am Sonntag ko, aber der Lohn auf dieses Wochenende folgt für Manuela am 10.April - sie hat den 1.Platz auf ihrem ersten Turnier in dieser Disziplin gemacht. Über ihre Freudentränen brauche ich hier wohl nicht zu berichten ;-) !
Mitte April habe ich mich dann um den Erhalt meiner Trainerlizenz beim DSB gekümmert und am Kurs "Funktionelle Anatomie" mit Jörg Bös teilgenommen. Er fand in Driedorf statt, von uns ca. 180 km entfernt. Im T-Shirt sind wir abgefahren, bei der Ankunft haben wir uns erst mal in unserer Jacken und Handschuhe geschmissen. Aufgrund der im Vorfeld optimalen Betreuung von Sandra, die den Kurs organisiert hat, war bei unserer Ankunft alles perfekt. Box war fertig, Paddock war reserviert, Reitzeiten standen fest, ... Ein ganz dickes Lob an die Mannschaft des Reitvereins in Driedorf! Der Kurs war sehr interessant, da er auf korrektes Reiten unter anatomischen Gesichtspunkten abzielte angelehnt an die Ausbildungsskala der FN. Jörg hat das Thema sehr locker und informativ rüber gebracht. Stand jederzeit für Nachfragen parat und hat in den nachfolgenden Einzelstunden jedem einen persönlichen Einblick in die notwendige Arbeit mit seinem Pferd gegeben. Da der Kurs reitweise-unabhängig war, waren wir eine bunt gemischte Mannschaft von Klassik-, Freizeit- und Westernreiter.
Klares Fazit des Kurses: unter atomischen und pferdegerechten Gesichtspunkten gibt es kein entweder oder der Reitweisen sonder nur ein: alle das gleiche - zur längstmöglichen Gesunderhaltung des Pferdes!
Anfang Mai ging es dann direkt weiter. Kurs bei Manuela in Kail. Manuela hat mitlerweile einen neuen, eigenen Hof, auf dem sie Unterricht gibt und Trainingspferde einstellt. Es ist ein anerkannter FN-Reitstall.
Manu hatte einfach perfektes Wetter bestellt. Thema des Kurses: Basiswesterntraining. Mit viel Spaß und Ruhe konnte auf jede Reiter-/Pferdkombination eingegangen werden. Da ich am Freitag bereits angereist bin, konnten wir diesen Tag, neben dem Training mit Manuela und ihren Pferden, zu einem kurzen Ausritt durch die Eifel mit einem wunderbaren Moselblick nutzen. Manu bietet auch Stunden-, Tages- oder Wanderritte durch die Eifel an mit eigenen oder auf ihren Pferden. Ich hatte das Vergnügen mal wieder auf Pepsi sitzen zu dürfen und es waren absolut vertraute Gefühle. Pepsi geht es prima in der Eifel. Sie genieß ihren Offenstall und zeigt weder Lahmheiten noch Husten. Auch Manuela ist super glücklich mit ihr und trainiert fleißig Galoppwechsel für ihre Westernriding Turniere. Die Teilnehmer des Kurses waren eine bunt gemischte Truppe. Freizeit- aber auch Turnierpferde. Einige Reiter nahmen auf den Schulpferden von Manuela teil, andere kamen mit ihren Pferden auf Manuelas Hof. Ich muss sagen, sehr nette und fleißige Reiter mit viel Gefühl und Leidenschaft fürs Reiten. Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs!
Am 29. und 30.August gab es mal wieder einen von mir organisierten Kurs für meine Westernreiter. Diesmal ging es in den Trainingsstall von Christel und Hubertus Jagfeld. Ein SUPER Wochenende!!! Es hat einfach alles gepaßt. Ein riesen Lob an die Familie Jagfeld, die uns herzlich und perfekt vorbereitet auf ihrer Anlage empfangen hat. Freitags sind 9 Pferde mit ihren mehr oder weniger aufgeregten Besitzern gegen 16 Uhr angereist. Im Vorfeld hatten wir leider 3 Pferdeausfälle: Fiddle von Markus, Jonboy von Ute und Tissie von Regina konnten leider nicht mitkommen, da die Pferde krank waren.
Damit waren wir aber immer noch 9 Teilnehmer: Manuela mit Pepsi kam aus der Eifel angereist und brachte für Ilka ihren Shunki mit. Louie mit Rusty, der von seiner Frau Regina mit Tissie begleitet wurde. Reni und Alex mit ihren beiden Pferden Sprat und Q. Cora mit Sunshine, die das Training am Samstag an ihre Reitbeteiligung Eva verschenkt hatte. Bettina mit Sandy, die sich ebenfalls das Training mit ihrer Tochter Alina teilte. Und Alessa mit T´lay. 6 Pferde wurden in einem Boxenzelt untergebracht, Die anderen 3 hatten Aussenboxen. Die Boxen waren perfekt eingestreut und mit Wasser und Silage ausgestattet. Ich muß das einfach mal betonen, da ich in den Jahren, in denen ich mit´T´lay unterwegs bin auch schon ganz anderes erlebt habe. Die Pferde konnten dann Freitagnachmittag noch locker in der Halle bewegt werden. Christel gesellte sich schon dort zu uns um sich einen "Vorabeindruck" zu verschaffen. Einen sehr netten Satz, der alle mit ein wenig Stolz füllte, war das Kompliment, dass sie selten so viel gut durchgymnastzierte Pferde gesehen hat. Am nächsten Morgen ging es dann um 8 Uhr los. Treffpunkt Reiterstübchen. Allerdings mußten wir vorher alle noch Louie gratulieren, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde in der die individuellen Reitwünsche für dieses Wochenende besprochen wurden ging es dann in Zweiergruppen los. Jagfeld ist kein Reiningstall, sodass der Schwerpunkt in Übungen für Pleasure, Horsemanship und Westernriding lag. Es wurden weitere Gymnastizierungstips gegeben und an Galoppwechseln gearbeitet. Christel war sehr engagiert bei der Sache und hat mit Spaß und großer Fachkompetenz ihr Wissen und ihre Verbesserungsvorschläge an Reiter und Pferd gebracht. Die Mittagspause verbrachten wir beim Italiener im nahegelegenen Ort. Nach den Nachmittagsreiteinheiten ging es dann zum Haus Nachtigall, in dem wir wirklich sehr saubere und ordentliche Zimmer hatten und perfekt verköstigt wurden. In einer großen Abendrunde, zu der auch Christel kam, wurden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Christel erzählte viel aus ihrer Zeit und von ihren Erlebnissen mit den Pferden. Es war ein toller Abend. Am nächsten Morgen ging es dann wieder um 8 Uhr mit den Zweiergruppen weiter und es wurde aus dem bereits am Vortag Erarbeiteten aufgebaut. Für das Nachmittagstraining gab es dann eine besondere Planung. Wir simulierten ein Turnier. D.h. alle 9 Pferde in die Halle. Geritten wurde eine "Pleasureprüfung" und danach eine "Horsemanshipprüfung" in der Leistungsklasse 3 für Erwachsene. Es hat Stärken und Schwächen aufgezeigt - und - riesig Spaß gemacht!!!
Nachdem wir noch die Hengste von Jagfelds bestaunen durften wurden die Pferde verladen und es ging mit ein bißchen Wehmut wieder nach Hause. Alle hätten gerne ein paar Tage an dieses Wochenende drangehängt. Es war einfach perfekt: super Stimmung, tolle Unterbringung für Pferd und Reiter, kompetentes Training, gern gesehene Besucher, An- und Abreise ohne Komplikationen und zwar kaltes, aber perfektes Wetter. Was will man mehr :-) !
Auch 2009 haben wir natürlich mit unserer Weihnachtsquadrille abgeschlossen. Es war die bisher eindeutig schwierigste Quadrille, die die Kids einstudieren mussten. Ein ständiger Postitionswechsel der Reiter, immer neue Bilder und Formationen. Dazu kam dieses Jahr
der wirklich besonders kalte Winter. Die Pferde waren teilweise recht gut drauf ;-) und leider immer mal wieder Reiter krank. Bei dieser Quadrille durfte allerdings keine Position beim Üben unbesetzt bleiben, sodass wir ein paar "Joker"-Reiter haben mussten, die die verschiedenen Pferde und Postitionen im Training abdecken mussten. Diese Aufgabe haben Ina und Maren perfekt erfüllt. Sie haben sich unheimlich schnell auf die Quadrille eingestellt und, mit Unterstützung der Kids während des Reitens, perfekt die Lücken ausgefüllt. Der "creative director", was die Kostüme anging war dieses Jahr Ina. Hat sie toll erledigt, wie ich finde :-) . Am Quadrilletag waren dann alle kids gesund. Ich habe allerdings wirklich überlegt, ob ich die Quadrille überhaupt stattfinden lassen sollte, denn es war der kälteste Tag des Jahres, am Abend zuvor ist in der Stallgasse neben der Halle ein Wasserrohr geplatz, sodass man die ganze Zeit die dort laufenden Heizlüfter zwar nicht sehen, aber hören konnte. Aufgrund der Kälte waren die Pferde mehr als gut drauf. T´lay konnte, aufgrund einer Verletzung leider gar nicht mitlaufen. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an Tina, die uns ihren Flavio zur Verfügung gestellt hat, damit die Schwestern Sonja und Sarah beide an der Quadrille teilnehmen konnten. Sabine für ihren Theissen, da Julias Pferd ausgefallen ist. Und eine DANKESCHÖN an Sabine, die Alessa spontan ihren Oli anvertraut hat. Durch den Pferdetausch bei Alessa war es ein schönes Bild, da jetzt zwei Schimmel an der Tetenposition waren. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen habe ich die Kids dann auch ihre Quadrille reiten lassen, denn sie hatten ja 6 Wochen lang jeden Sonntag geübt. Wir haben das Licht nicht runter gefahren, ein Pferd lieber ausgebunden, die Musik nicht ganz so laut gemacht, ... Es hat geklappt!!! Das eine oder andere Pferd ist zwar trotzdem noch ein wenig zur Seite gesprungen, aber die Reiterinnen hatten alle ihre quirligen Pferde unter Kontrolle, sodass es ein voller Erfolg geworden ist!!!
Und damit ist dann wieder ein ereignisreiches und sehr erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Ein Jahr mit viel Fleiß bei meinen Schülern und den daraus resultierenden Erfolgen. Auch unsere Neuzgänge am Hof wurden mit offenen Armen empfangen und konnten schon nach kurzer Zeit richtig gute Erfolge vermelden. Es hat wieder mal mit euch allen viel, viel Spaß gemacht!!! 2010 geht es fleißig weiter und ich freue mich schon jetzt darauf euch bei euren Trainings- und Turniererfolgen begleiten zu dürfen.
Das Jahr 2010 startete sehr, sehr traurig.
Giaccomo hat sich von uns verabschiedet.
Er ist über 30 Jahre alt geworden.
Am Samstag, den 06.Februar, hat er in seiner Box gelegen.
Ich muss das hier erwähnen, da viele, viele Erinnerungen mit ihm verbunden sind. Er war T´lays Mentor. Von ihm hat sie so viel gelernt. Wenn man sich den Anfang dieser Seite anschaut findet
man ihn immer wieder. Er hat uns intensiv in der gesammten Fohlen und Anreitphase begleitet. Auf zahlreichen Ausritten mit ihm war T´lay als Handpferd mit. Er hat sie mit Coolness an die aufregendsten Sachen im Gelände herangeführt. Als T´lay dann geritten werden durfte und selbstständig mit Reiter unterwegs war,
war er ein treuer Gefährte an ihrer Seite und hat ihr immer wieder viel Sicherheit gegeben.
Es ist so unendlich traurig, dass er nicht mehr da ist.
Auf dem Foto sieht man ihn auf unsere Weihnachtsfeier 2009 als Knecht Ruprecht Pferd. Das war sein letzter offizieller Auftritt. Er hat mit vielen Kindern deren Kindergeburtstag gefeiert, sie willig durch Flatterbandtore, über Planen und durchs Gelände getragen.
Ist neben ihnen her gelaufen beimSackhüpfen oder Bälle werfen. St.Martin hat er sich nicht durch die vielen Laternen beirren lassen und auch auf vielen Schulfesten war er ein gern gesehener Gast.
Bei all diesen Veranstaltungen, auf denen wir ihn oft begleiten durften war er der ruhende Pol für T´lay.
Es gäb noch so viel von und über ihn zu erzählen - - - .
Es ist ein Trost, dass er am Tag vorher noch über den Platz getobt ist. Marina hat ihm ein tolles Pferdeleben ermöglicht. Morgens hat er noch gemütlich mit seiner Stallgefährtin Schneewittchen Silage gemümmelt. Es kam schnell und unerwartet, aber ich finde schöner geht es nicht der Welt lebewohl zu sagen.
Wir werden ihn immer in unseren Herzen behalten !!!
So unfassbar es ist: am 24.Mai 2010 ist Schneewittchen, T´lays beste Freundin, ihrem Jaccomo gefolgt. Aufgrund einer schlimmen Kolik, die schon am Vortag begonnen hatte, ist sie am Morgen des darauffolgenden Tages gestorben.
Ich kann gar nicht viel dazu schreiben, da man es einfach nicht glauben möchte. Mit knapp 20 Jahren war sie einfach zu jung. Die kleine Schnee, unser Schnuppel, die unsere Kinder zu richtig guten Pferdemenschen erzogen hat. Die ihnen Reiten beigebracht hat und sie zuverlässig durch Dick und Dünn getragen hat. Ich erinnere mich noch gut, wie sie zu Marina kam. Ein kleines, scharzes, wildes Etwas :-). Gerade mal angeritten, wenn überhaupt. Sie war tragend, was wir aber erst später gemerkt haben. Sie war eine prima Mutter für ihren kleinen Schecken. Nachdem das Fohlen abgesetzt war ging die Ausbildung los. Sowohl im Gelände, als auch auf dem Platz war sie ein zuverlässiger Partner. Sie hat die Kids auf Turnieren genauso sicher begleitet, wie auf zahlreichen Wanderritten. Geht man die Seite nach oben, wird man sie auf vielen, vielen Fotos finden.
Der Platz in unserem Herzen neben Jaccomo ist jetzt besetzt!!!
Ich hoffe, dass das Jahr positiver weitergeht!!!
DAS TUT ES !!!
Im Juli haben Markus und ich es endlich geschafft in die Haard zu fahren. Wir wissen beide gar nicht mehr, wie lange wir
uns das schon vorgenommen hatten, aber 5 - 6 Jahre bestimmt schon. Ergeben hat es sich durch einen Zufall. Eigentlich hatte Markus mich überredet mal wieder mit ihm auf einen Kurs zu fahren. Ein Reining-Kurs bei Maik Bartmann sollte es zuerst sein. Der wurde mangels Teilnehmer abgesagt. Ok, dann eben ein Kurs bei Ann Poels (Fonk), ebenfalls Reining. Der wurde von der Trainerin abgesagt, da sie auf ein Turnier nach Englang musste. Da wir die Zeit aber jetzt eingeplant hatten haben wir die Pferde kurzerhand in den Hänger gepackt und sind einen Tag in die Haard gefahren.
Es war perfekt! Wir hatten tolles Wetter, nicht zu warm, nicht zu heiß. Die Pferde waren super entspannt und bei den Bildern brauche ich zur Reitgegend wohl nichts mehr erzählen. Im Internet unter
www.haard.de findet man super beschriebene Touren. Sehr empfehlenswert!!! Da wir ca. 4 - 5 Stunden reiten wollten haben wir einfach zwei Touren kombiniert, was überhaupt kein Problem war. Bevor wir zurückgefahren sind sind wir noch an einem Reithof eingekehrt wo wir die Pferde tränken konnten.
Es war ein absolut toller und perfekter Tag!!!